Staats-Pleiten sind nicht das Ende

by André Dietrich

Argentiniens Bankrott kam 2002. Die Krise, die vorausging, traf den kleinen Mann wie immer am härtesten: 52 % vegetierten unterhalb der Armutsgrenze. Kinder verhungerten. Bei Massen-Protesten starben 40 Menschen.

2002 dann erklärt Präsident Kirchner den Staatsbankrott. Und er macht das, was in einigen EU-Staaten ebenfalls droht:

Auslandsschulden werden zu großen Teilen einfach aus den Büchern gestrichen. Einen anderen Weg, gab es (damals wie heute) nicht, denn …

„… wir mussten uns eingestehen, dass unsere Schulden ein Niveau erreicht hatten, das unmöglich zurückbezahlt werden konnte. Eine Umschuldung war unumgänglich. Und ein beträchtlicher Schuldenerlass, also ein so genannter Haircut“, so Ex-Wirtschaftsminister Lavagna.

Nach dem Bankrott erlebte Argentinien ein regelrechtes Wirtschaftswunder. 2010 etwa wuchs das BIP um 9,2 %. Im ersten Halbjahr 2011 um 9,5 %. Mehr Fakten zu Argentinien kommen hier …

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